Morgens 09:30 im Home Office - keine Motivation?! Du bist nicht allein!

Ein weitere Tag Home Office, ich muss noch einkaufen und eigentlich sollte ich auch mal Sport machen…die Kollegen sprühen in der ersten Onlinekonferenz auch nicht gerade vor Energie.
 
Kennst du das Gefühl? Eigentlich ist man momentan ja ganz froh, mehr von zu Hause zu arbeiten. Man spart sich die Pendelei und kann sich den Tag besser einteilen. Aber ab und zu fehlt einem auch die Motivation sich aufzuraffen, kurz unter die Dusche zu springen und sich an den Laptop zu setzen.

Aber eins kann ich dir versprechen: Jeder ist motiviert! Nur vielen ist ihre eigene Motivation gar nicht bewusst. Motivation ändert sich. An einem Tag gehst du motiviert ins Büro oder zum Onlinemeeting, da ein wichtiger Termin ansteht, an einem anderen Tag bist du motiviert auf einen Serienmarathon auf Netflix. Nur leider gibt es natürlich bestimmte Aufgaben und Pflichten im Leben, die man erfüllen muss. Wie zum Beispiel die Arbeit. Du kannst nicht jeden Tag gleich motiviert sein für deinen Job, aber du solltest immer etwas finden, was dich an dem Tag motiviert, sonst wird es ganz schnell schwierig. 

Laut einer Umfrage gaben 52 % der Befragten an, dass der Hauptmotivationstreiber bei der Arbeit für sie „das gute Verhältnis mit Kollegen ist“. An zweiter Stelle kommt dann erst eine spannende Aufgabe. 

Nur was jetzt…der tägliche Gang in die eigene Küche, in der nur die Spülmaschine wartet, um ausgeräumt zu werden, ist lange nicht so motivierend, wie ein kleines Päuschen in der Kaffeeküche im Büro. Da trifft man immer auf jemanden, mit dem man ein kleines Schwätzchen halten kann. 

Du denkst dir jetzt wahrscheinlich, über Motivation habe ich schon soviel gehört und gelesenen und dir ist total klar, dass du in einem Motivationstief steckst, dafür musst du nicht noch einen Artikel lesen. Wichtig ist aber, die Betrachtung der Motivation macht nur im Kontext Sinn und du musst dir das immer wieder aktiv bewusst machen. Das heißt, jeder Mensch hat in jeder Situation einen anderen Motivationsmix. Es gibt in der Theorie unterschiedliche Arten von Motivation. Die Intrinsische Motivation, sich selbst entstehende Motivation, das sind die Dinge, die dir Spaß machen. Dinge, die du gerne und ohne Zwang machst. Das können zum Beispiel deine Hobbys sein. Oder die „Weg von“ Motivation. Du möchtest also weg von einem bestimmten Zustand. Du siehst die Notwendigkeit etwas zu verändern. Das kann zum Beispiel die Unzufriedenheit in deinem Job sein und du begibst dich auf die Suche nach etwas Neuem. 

Jeder hat einen andere, seine für sich passende Motivation. Deine Aufgabe ist es, deine Motivationsart und Gründe zu erkennen, Erkenntnisse daraus zu ziehen und sie für deine Arbeit und deinen Erfolg zu nutzen. 

Also überlege dir erstmal warum deine Motivation verloren gegangen ist. Oder andersherum, wie müsste es sein, dass es für dich ein perfekter Tag ist? Irgendwann warst du ja hoffentlich mal motiviert für deinen Job. Versuche das Feuer wieder zu entfachen. Treffe dich bewusst auch online, mit Leuten, die dich motivieren oder inspirieren. Überlege dir, wie du wieder Spaß an der Aufgabe findest. 

Doch wie machst du das konkret? Diese 6 Schritte sollen dir dabei helfen:

  1. Bestimme deinen persönlichen „Motivationsstandort“. (Was macht dir gerade Spaß und was nicht?)
  2. Setze dir ein Ziel. Dieses sollte so konkret wie möglich sein.
  3. Visualisiere es. Schreibe es auf einen Post-it und hänge es dir an den Badezimmerspiegel.
  4. Suche nach Gleichgesinnten oder teile es deinem Partner/Freund/in mit
  5. Justiere dein Ziel regelmäßig, wenn es nötig ist.
  6. Feiere deine Erfolge und belohne dich selbst.

Du wirst sehen, dadurch kommt deine Motivation wieder zurück und es wird für dich ein perfekter Tag.

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